Das C-Wort, die Angst und die Frage nach Wahrheit und Verhältnismäßigkeit

Ganz ehrlich: Wir können nicht wissen, ob das C-Virus wirklich so gefährlich, tödlich und hochinfektiös ist wie es dargestellt wird – oder ein riesengroßer Fake. Wir ganz normalen Leute, wir können es nicht wissen, wir können uns nur darauf verlassen, was uns die kompetenten Menschen überall auf der Welt darüber erzählen. Die Schwierigkeit dabei ist: wem glauben wir? Denn die Aussagen der verschiedenen Experten zur Sachlage sind nicht nur unterschiedlich, sondern widersprechen sich zutiefst und wirken bisweilen wie zwei Lager in einem Krieg. Wobei das eine Lager sehr aggressiv und mit Angstmache agiert, während die anderen eher besonnen und abgeklärt wirken. So nehme ich es wahr.

Ich bin keine Virologin oder Ärztin oder sonstwie in diesen Dingen kompetente Person. Ich kann es nicht wissen, was wirklich dahintersteckt. Was ich aber tun kann, ist beobachten, mir ein Bild der Gesamtsituation machen, in alle Richtungen recherchieren, mich mit diesem Thema quälen und meinen gesunden Menschenverstand einschalten. Denn ich habe Augen, ein Gehirn und mittlerweile mit Ende 40 schon ein wenig Lebenserfahrung.  Was ich vor allem beobachte: Die Diskussion der Menschen in Deutschland über das C-Virus ist nicht sachlich, sondern moralisch. Ein „Nein“ zum Mainstream ist nicht erlaubt, jeder, der etwas zum Mainstream Gegenteiliges veröffentlicht, wird sofort niedergemacht, und zwar auf eine zutiefst moralische Arte und Weise. „Wie kannst Du nur daran denken, die Katastrophoe zu verharmlosen? Wie kannst du in Kauf nehmen, dass unsere Großeltern gefährdet werden?!?“

Zum ersten Mal in meinem ganzen Leben beobachte ich, dass im Zusammenhang mit alten Menschen in den Medien auf einmal von „Großeltern“ gesprochen wird. Ist dir das schon mal aufgefallen?  Egal ob es bisher um schlimme Zustände in Altenheimen, Pflegenotstand oder Ähnliches ging, noch nie wurde thematisiert, dass es hier um unsere eigenen Eltern, Omas und Opas geht.  Bei dem Wort „Großeltern“ haben wir sofort ein Bild im Kopf, und zwar ein sehr emotionales. Das betrifft uns sofort selbst. Wir werden manipuliert und merken es nicht.  Welche Worte geistern wohl noch um die Welt, denen wir uns nicht entziehen können, weil sie unsere tiefsten Ängste und Instinkte aktivieren?  „Notstand“ ist auch so ein emotionales Wort.

Ist es Zufall, dass vor einigen Wochen die Ausschreibung der Bundesregierung für ein „Notfallkochbuch – Kochen ohne Strom“ oder so ähnlich im Netz kursierte, wo jeder seine besten Rezepte einreichen konnte? Komische Sache, oder?  Wer braucht denn sowas, habe ich gedacht. Aber, alleine das zu lesen hat bereits vor Wochen ein kleines Fitzelchen Angst in mir aktiviert. Es hat eine Tür geöffnet, durch die nach und nach immer mehr Angst reingekommen ist. Jetzt kann ich die Tür nicht mehr schließen, sie ist aus den Angeln gerissen, die Angst ist omnipräsent, wird bei vielen zu Panik. Und sie wird immer weiter gefüttert. Wenn ich jemanden treffe, erzählt er mir ungefragt über die Straße hinweg die neuesten Horrorprognosen. Ich kann online fast nicht mehr agieren, ohne mit dem C-Wort zwangsbeschäftigt zu werden. Egal ob die Online-Banking-Seite meiner Bank, ein neues Fenster im Firefox, selbst in meinem Buchhaltungsprogramm werde ich auf aktuelle Infos zwangshingewiesen.

Ich schaue den Experten, die momentan in den Medien auftreten, in die Augen, ich lasse ihre Präsenz auf mich wirken. Ich schaue in ihre Gesichter. Strahlen ihre Augen Vertrauen, Weisheit, und vor allem Menschenliebe aus? Oder sehe ich Hass, Kampf, Angst, Hysterie? Wenn man genau hinschaut, kann man es erkennen. Wie viel (Lebens-) Erfahrung haben die und wie viel Menschenkenntnis? Geht es ihnen wirklich um die Menschen und dass wir alle gesund und am Leben bleiben (jeden Tag sterben in Deutschland durchschnittlich laut Statista.com circa 2.500 Menschen) oder um was anderes? Ich weiß es nicht, ich stelle Fragen. Was macht am Ende des Tages einen Experten aus? Ich frage mich, wer von denen ist frei im Geiste und sagt, was er wirklich weiß und denkt und wer hat im Zweifelsfall viel zu verlieren?

Ich kenne keinen einzigen Menschen in meinem persönlichen Umfeld, der an dem C-Virus erkrankt ist. Und ich kenne viele Menschen. Unter meinen knapp 5.000 Facebook-Freunden habe ich von etwa einer Handvoll erfahren, dass sie erkrankt sind. Klar, es wird nicht jeder öffentlich posten, aber ich frage mich: wo sind die vielen Kranken, die unsere Krankenhäuser überschwemmen?  Aktuell (Stand 27.3.) registriert Deutschland etwa 43.000 Infizierte und etwas mehr als 200 Todesfälle.  Angeblich sind 80-90 % der Krankheitsverläufe mild. Was auch immer „mild“ bedeuten mag. Die Zahl der Erkrankungen steige exponentiell an, das sei das Gefährliche, wird uns vermittelt. Ich lese Artikel, in denen uns erklärt wird, dass unsere Gehirne exponentielles Wachstum nur schwer verstehen können und muss diese Frage stellen: verbreitet sich nicht jede ansteckende Erkrankung exponentiell?? Liegt das nicht zutiefst in der Natur einer ansteckenden Krankheit, dass sie sich von Mensch zu Mensch schnell verbreitet, wenn man nicht aufpasst? Das ist doch nicht schwer nachzuvollziehen oder sind wir wirklich so dumm? Wieso wird das gerade jetzt so vehement kommuniziert und nicht vor zwei Jahren, als Millionen (!) Menschen in Deutschland an Grippe erkrankten?

Im Frühjahr 2018, als die Influenzawelle in Deutschland grassierte, kannte ich eine Menge betroffene Menschen, da war ich sogar selber betroffen. Im Rahmen der Grippewelle 2018/2019 hatten 9 Millionen Menschen in Deutschland die „echte Grippe“, 25.000 sind innerhalb von knapp 4 Monaten daran gestorben (Zahlen des Robert-Koch-Instituts).  Das sind mehr als 6000 im Monat, mehr als 200 am Tag. Mit viralen Atemwegserkrankungen ist nicht zu spaßen, keineswegs. Ich war in meinem gesamten Erwachsenenleben nicht so krank wie im März 2018, vielleicht mal abgesehen von einer Salmonellenvergiftung mit Anfang Zwanzig. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich in den ersten Tagen, in denen mein Körper mit dem Influenzavirus kämpfte, ein paar Mal den Gedanken hatte, dass ich sterben könnte. Und es war mir sogar egal. Influenza hatte die Macht, Todessehnsucht in mir zu wecken. Es hat mehrere Wochen gedauert, bis ich wieder hundertprozentig gesund war. Bei Influenza kann ich mitreden, da kenne ich mich aus. Beim C-Virus kann ich nicht mitreden. Ich weiß nicht, was es macht und wie es sich anfühlt. Ich weiß aber, wem ich glaube. Ich vertraue nur den Menschen, die in der Lage sind, über ihren eigenen Tellerrand zu schauen und die sich trauen, die allgemein verbreitete „Wahrheit“ in Frage zu stellen, die vielen Ungereimtheiten enthält. Ein einseitig fokussierter Blick erzeugt Wissen, aber niemals Weisheit.

Ein Selbständiger hat neulich verzweifelt gepostet, er wäre lieber zwei Wochen krank als seine gesamte Existenz zu verlieren. Irgendwie nachvollziehbar, oder? Aber es ist nicht politisch korrekt, sowas zu schreiben, in Zeiten des C-Wortes. Er wurde dafür von vielen verurteilt. Doch wer hat das Recht zu urteilen, wenn ein anderer Mensch verzweifelt? Woanders habe ich gelesen, dass niemand darüber nachdenkt, in welche Höhen wohl die Selbstmordrate durch die Krise steigen wird. Die Diskussion ist zutiefst emotional „Warte nur ein paar Wochen ab, wie es dann hier aussieht!“ oder „Schau doch mal nach Italien!“ sind Kommentare, die einem sofort entgegengeschleudert werden, falls man es wagt, eine kritische Stimme zu teilen. Da ist sie wieder, die Angst. So drücken wir sie uns gegenseitig in unsere Köpfe, die ganze Zeit. Ja, ich schaue nach Italien, doch wenn ich mir das ganze Bild anschaue, lese ich beispielsweise was über Luftverschmutzung, die in Italien ähnlich hoch sein soll wie in China, und ich kann mir denken, dass Luftverschmutzung einen Einfluss hat, wenn Menschen an den Atemwegen erkranken. Ich lese, dass die Bevölkerung in Italien einen sehr hohen Altersdurchschnitt hat, dass dort also besonders viele alte Menschen leben, und finde einen Bericht, nach dem in einer besonders stark vom C-Virus  betroffenen Region im Januar große Bevölkerungsteile gegen Meningokokken geimpft wurden. Ich weiß nicht, was an solchen Meldungen dran ist und ob eine Meningokokken-Impfung einen Einfluss darauf haben kann, dass ein Corona-Virus größeren Schaden im Körper anrichtet, aber ich finde es absolut ignorant, solche Dinge noch nicht mal anzuschauen. Ich lese Aussagen von Ärzten, dass die Todesfälle in der Regel Menschen über 80 sind, die viele Vorerkrankungen haben und noch dazu teilweise einfach nicht richtig behandelt wurden, weil beispielsweise Cortison das Immunsystem schwächt. Ich kann das nicht beurteilen, ich weiß nicht, wie die Ärzte in Italien die Kranken behandelt haben. Doch so viele Leute in unserem Land urteilen gerade, jeder meint, er kenne sich aus und wisse es besser, aber kaum jemand ist bereit, sich mit dem Thema ganzheitlich auseinander zu setzen und Gegenstimmen zu veröffentlichen. Unsere Regierung ist gerade dabei, unsere wichtigsten freiheitlichen Grundgesetze außer Kraft zu setzen.  Wenn man sich jemals nur eine einzige kritische Stimme über das C-Wort angehört hat, MUSS man sich fragen: Ist das gerechtfertigt? Wollen wir das wirklich? Ist das in irgendeiner Form angemessen???  Leider finde ich da draußen nur wenige Aufklärer, auch die vielen so genannten Influencer und auch die meisten Persönlichkeitsentwicklungs-Gurus, die sonst immer für alles schlaue Ratschläge haben, halten sich zu diesem Thema zurück. Es gibt nur einzelne Stimmen von ganzheitlich arbeitenden Ärzten, und die werden scharf kritisiert. Die anderen trauen sich wahrscheinlich nicht, eben weil man sofort niedergemacht wird. In einer Demokratie, in der (angeblich?) Meinungsfreiheit herrscht, eine sehr bedenkliche Entwicklung. Ich gebe zu, ich habe selber lange überlegt, ob ich was zu dem Thema schreiben und mich als kritische Stimme „outen“ soll. Doch ich muss es einfach tun. Ich muss diese Fragen stellen, weil sie mich nachts umtreiben und weil die Suche nach den Antworten meine Angst in Schach hält.

Es erschreckt mich zutiefst, dass so viele Menschen so ignorant sind, obwohl ihr gesamtes Leben und  ihre Existenz zutiefst davon betroffen sind. DAS ist dumm! Die Politiker prahlen mit ihren Soforthilfen für Unternehmer und Selbständige, doch wenn du genau hinschaust und so einen Antrag mal real ausfüllen willst, liest du, dass du nachweisen musst, kurz vor der Pleite zu stehen und keinerlei liquide Mittel mehr zu haben, die Pleite darf aber erst im März entstanden sein, vorher muss dein Unternehmen floriert haben, entgangener Gewinn zählt nicht, und dir wird mit Strafverfolgung gedroht, falls du auch nur eine falsche Angabe machst. Und das wegen lächerlichen 5.000 Euro. Wer mehr als das braucht, darf einen Kredit über die Hausbank aufnehmen und muss dafür – wie sonst auch – erst mal alle üblichen BWAs, Selbstauskünfte usw. bereitstellen.  Und dann lese ich, dass diese Kredite am Ende des Tages nur Unternehmen mit Top-Ranking bekommen, also diejenigen, die sie gar nicht brauchen. Ich als Unternehmerin fühle mich verarscht.  A propos Geld, hier noch eine Beobachtung: Die Krankenkassenbeiträge der privaten Krankenkassen sind Anfang des Jahres explodiert. Zufall? Ich weiß  es nicht.

Leider war es schon immer so, dass Menschen, lieber auf die „höheren Instanzen“ hören und auf denjenigen, der am lautesten schreit, anstatt sich wirklich selber ein differenziertes Bild zu machen.  Es scheint einen Mechanismus der moralischen Gleichschaltung zu geben, in dem sofort jeder denunziert wird, der eine andere Meinung vertritt. Was mir extreme Sorgen macht, ist die private „Moralpolizei“, die aktuell in vielen Gutbürgern zum Vorschein kommt. Die Politiker haben Millionen von Verbündeten, die peinlich genau drauf achten, dass alle sich an die staatlichen Vorgaben halten, egal wie absurd diese auch sein mögen. Ich habe Angst, dass diese dunkelsten und längst vergessen geglaubten Seiten in uns Deutschen nun wieder wach werden. Diejenigen, die schon seit Wochen aus Angst nach Ausgangssperren gerufen haben, sind letztlich genau so dumm wie diejenigen, die letzte Woche „erst recht“ noch große Parties veranstaltet und sich völlig danebenbenommen haben, beide tragen dazu bei, dass die Maßnahmen immer drastischer werden. Hört auf damit! Wir brauchen jetzt wache, erwachsene Menschen, die mit Weisheit in Führung gehen. Was aktuell in unserem Land passiert, ist verfassungswidrig, das dürfen wir nicht schulterzuckend oder ängstlich oder gar zustimmend hinnehmen, und ich hoffe, dass immer mehr Menschen aufwachen und endlich eine sachliche Diskussion in Gang kommt. Das einzige was jetzt hilft, ist Aufklärung im großen Stil, von allen Seiten. Leute, der Wecker hat mehr als laut geklingelt, macht endlich die Augen auf!