Das große Mysterium beim Sex: Die Frau!

„Die Frau versucht, es dem Mann beim Sex recht zu machen. Dadurch bekommt der Mann garantiert den schlechtesten Sex seines Lebens.“
Dieser Satz steht in meinem Buch „Heute komme ich zuerst“ und stammt aus meinem Interview mit Ilan Stephani. Blöderweise bekommt die Frau selber nicht, was sie will, wenn sie versucht es jemand anders recht zu machen, und ist innerlich angepisst. Nach wie vor ist sie völlig unterschätzt wenn es um erfüllte Paar-Sexualität geht: Die Frau. Dabei sind Frauen der Schlüssel zu fast allem in der Beziehung, nicht nur im Bett. Um ihr volles (nicht nur sexuelles) Potential zu entdecken, müssen Frauen erst mal wissen, was sie wollen. Und sie brauchen Mut, sich mit ihren Schattenseiten auseinander zu setzen. Um letztere geht es in meinem Buch „Männer sind Schweine, Frauen erst recht“.  Heute mal zwei Auszüge aus meinen Büchern:

„Wir können uns alle eine Frau vorstellen, die glücklich, entspannt
und gelassen ist und in sich ruht. Eine starke und
weise Frau, die rigoros liebt und ein offenes Herz für alle hat
und die genauso rigoros jeden, der sich danebenbenimmt, in
die Schranken weist. Ohne hysterisch und emotional zu werden.
Eine Frau, die genau weiß, was sie will und sich genau
das auch holt. Eine Frau, die sich in der Liebe hundertprozentig
hingeben kann, die aber klar »nein« sagt, wenn sie
etwas nicht möchte. Eine Frau, die ihr volles Liebespotenzial
in der Sexualität lebt, die voller Ekstase alle Facetten
ihrer Sinnlichkeit ausdrückt und ihre Liebhaber daran teilhaben
lässt. So eine Frau hat sehr starke Beziehungen und
strahlt eine unglaubliche Stärke aus. Sie kann konkret sagen,
was sie braucht und dafür sorgen, dass sie es bekommt, und
sie macht niemand anders für ihr Glück verantwortlich. Sie
kennt ihren Körper und ihre Sexualität und ist in der Lage,
ihre Liebhaber auszubilden und genau zu formulieren, was sie sich wünscht.
So eine Frau strahlt Würde, Stärke und
Güte aus, egal ob sie klein, groß, dick, dünn, jung oder alt,
blond oder brünett ist. Eine Frau, die sich dessen bewusst ist,
welchen hohen Einfluss ihr eigenes Glück auf ihren Mann
und ihre Kinder hat und die mit dieser Verantwortung weise
umgeht. Eine Frau, die sagt, was sie will. Die lacht, wenn sie
fröhlich ist und die weint, wenn sie trauert. Archetypisch
würde man von der »Königin« sprechen, die stark und weise
und vollkommen gleichberechtigt neben dem König regiert.
Unsere Vorstellung von dieser Figur ist allerdings ziemlich
theoretisch, denn sie wurde leider aus den meisten unserer
Geschichten, Märchen und Überlieferungen ausgemerzt. Die
weiblichen Personen, die wir kennen, sind in der Regel jungfräuliche
Prinzessinnen (die auf den starken Prinzen warten!)
und böse Hexen bzw. Stiefmütter und vielleicht ab und
zu noch böse Königinnen. Alternativ gibt es höchstens die
Archetypen der »Heiligen« und der »Hure«. Auch nicht viel
besser.
Ich habe bisher nur sehr wenige Frauen im realen Leben
getroffen, auf die diese Beschreibung der Königin zutreffen
würde. Selbstverwirklichte Frauen in Maslows Sinne
sind noch seltener als selbstverwirklichte Männer. »Starke«
Frauen gebärden sich meistens sehr männlich. Und wenn es
darum geht, eine zu finden, die womöglich noch Mutter ist,
hört es gleich ganz auf. Niemand bringt uns bei, wie es geht,
eine Königin zu werden, weder im Bett noch sonst im Leben.
Das, was viele Männer nach der Verliebtheitsphase in ihren
Beziehungen wiederfinden, ist das genaue Gegenteil der starken
souveränen Königin, nämlich die nörgelnde, unzufriedene,
gestresste und erschöpfte Haus-, Karriere- und Ehefrau.
Es wird Zeit, dass sich das ändert!“
(Susanne Wendel: „Heute komme ich zuerst“)

Und jetzt noch was zu den Schattenseiten: 🙂
„Frauen sprechen gerne von einem ominösen »Bauchgefühl«,
das ihnen bei ihren Entscheidungen helfe. Das hat
nichts damit zu tun, dass sie vielleicht zum Gastroenterologen
gehen sollten, sondern damit, dass es eine gute Ausrede
ist, völlig unlogische Entscheidungen zu rechtfertigen.
Nichts gegen Bauchgefühle, nur Frauen neigen bisweilen
dazu, »Bauchgefühl«, also das, was man vielleicht als Intuition
bezeichnen könnte, mit »Laune« zu verwechseln. Launen
sind etwas völlig anderes, sie fühlen sich aber ähnlich
an. Launen sind die perfekten Selbstsabotage-Mechanismen.
Launen ändern sich wie das Wetter: oft unvorhersagbar.
Eine mögliche Unterscheidung zwischen Bauchgefühl und
Laune könnte sein, dass Ersteres uns vor realen Gefahren
warnt, wohingegen Letzteres vor allem als Rechtfertigung
von Frauen eingesetzt wird, wenn sie auf etwas keine Lust
haben. Zum Beispiel auf Sex. … Müdigkeit, depressive Gefühle, Ärger, Frust,
Ängstlichkeit, Genervtsein, Intrigen und Machtgier sind
typische Beispiele von Launen. Launen sind subtil. Mann
fragt: »Ist was?« Frau sagt: «Nein, wieso?« Mit diesem bestimmten
Unterton. Dieser Unterton, das ist die Laune.“
(Susanne Wendel, „Männer sind Schweine, Frauen erst recht“).

Der Schlüssel zu Glück in der Beziehung und im Bett ist, dass Frauen ihre Launen in den Griff kriegen und wieder ihre Herzen für ihre Männer öffnen. Und zwar erwachsen, kompromisslos, rigoros. Ohne Romantik und Heititei, sondern mit echter Liebe. Und dass sie aufhören, es den Männern recht machen zu wollen und stattdessen ihre eigenen Bedürfnisse erforschen und ehrlich kommunizieren! Darauf neugierig zu werden, wie das geht – das ist der erste Schritt. Wer Lust auf bessere Beziehungen, besseren Sex und bessere Laune hat, findet dazu viele Impulse in meinen Büchern oder – wer sich traut – in einem persönlichen Coaching. Oder ihr schaut euch meine Webinare an:

Mein nächstes Live-Webinar am Donnerstag 29. Oktober um 21:00 Uhr richtet sich an Frauen, die eine „Königin“ werden wollen – und an Männer, die eine Königin im Bett haben wollen. Doch Achtung liebe Männer – für euch gibt es da auch einiges zu tun!

HIER könnt ihr euch registrieren
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_fDM0T5GSSDGPSD–u7Oz-Q

Übrigens gibt es alle bisherigen Webinare in meinem Shop unter https://gesundgevoegelt.de/

Zum Schulss noch folgender Gedanke: Gerade jetzt in dieser überaus schwierigen Zeit ist die Verbindung zum Partner immens wichtig, doch gerade diese wird aktuell bei den meisten Paaren, vor allem wenn sie Kinder haben, sehr strapaziert. Alle sind angespannt, haben Angst, bangen um die Zukunft. Gerade als Mutter bist du ständig auf Habacht, Entspannung kaum möglich. Den Fehler, den fast alle machen, ist aber, dass sie ihren Frust  am Partner auslassen, dass es dann keinen Sex und keine Verbindung mehr gibt. Daher, liebe Frauen, vielleicht ist jetzt gerade ein guter Zeitpunkt, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinander zu setzen und ganz bewusst für gute Laune,  Spaß und Sex zu sorgen!

In diesem Sinne wünsche ich einen tollen Tag
Susanne